Meditation - Wochenende
Dharma Lehrerin Tsültrim Wangmo am 08./09.12.2018

Der Begriff Meditation hat in den verschiedenen religiösen und philosophischen Richtungen naturgemäß unterschiedliche Bedeutungen.

In vielen Richtungen wird Meditation angewandt um den Geist zu beruhigen. Dies ist oft Sinn und Zweck der Meditation Praxis und die verschiedenen Techniken sind geeignet um den aufgewühlten Geist zu beruhigen, wir sprechen dann auch von entspannen. Was sie nicht können, ist die Wurzel der Aufgeregtheit, die Anhaftung an einem Ich/Selbst überwinden. Der Unterschied liegt in dem Ziel nicht nur den Geist zu beruhigen, sondern das Übel an der Wurzel zu packen. Das heißt, es geht darum die Ursachen für Leid und Unwissenheit zu überwinden.

So verwenden wir in unserer Tradition auf dem stufenweisen Weg die Methoden zur Beruhigung des Geistes, d.h. Shine - Shamatha Meditation als Basis um auf dieser Grundlage Erkenntnis, tiefe Einsicht Lhaktong - Vipassana Meditation zu kultivieren, die zur Befreiung aus dem Daseinskreislauf führt.

In diesem Sinne werden wir uns mit der uns spezifischen Sicht der Meditation befassen und mit Hilfe der Übungsphasen Fragen klären und uns austauschen.

Als Vorbereitung empfehle ich Euch die Unterweisungen von Gendün Rinpoche: Meditation jenseits von Hoffnung und Furcht.

Dieser Text wird den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Der Zeitrahmen ist wie üblich: Samstag 10 - 18 Uhr und Sonntag 10 - 14 Uhr